SPD Ortsverein Bautzen

Kinder sind unsere Zukunft

Landespolitik

"Im sächsischen Kita- und Krippenbereich müssen umfangreiche Reformen beschlossen werden." so der SPD Landtagskandidat der SPD für den Wahlkreis 56 Bautzen, Markus Gießler. In den letzten 3 Monaten besuchte er viele Kitas um und in Bautzen und nahm sich den größten Problemen der ErzieherInnen an: Neben dem Personalschlüssel, der Ausbildung, dem Bildungsplan und der Mittagsversorgung muss die Landesregierung auch über alternative Finanzierungsmöglichkeiten beim Elternanteil und dem Landeszuschuss nachdenken.

Als wichtigsten Punkt nennt Markus Gießler den Personal- und Betreuungsschlüssel. Dieser muss geändert und herabgesetzt werden, für eine bessere und gezielterer Betreuung des Kindes. Die Mindestanforderung lautet: Krippe 1:4, Kita 1:10, Hort 1:16. Vor- und Nachbereitungszeiten müssen in die Arbeitszeit einfließen und ein attraktiveres Gehalt für den Erzieherberuf muss ausgehandelt werden, da dieser einen enormen gesellschaftlichen Wert hat. Sinnvoll wäre es auch, wenn die Landesregierung über einen nach Einkommen gestaffelten Elternanteil für die Kitabetreuung nachdenkt. Beim Thema Ausbildung waren sich alle Einrichtungen einig: Eine praktischere und intensivere Ausbildung für junge Fachkräfte mit verbindlichem Praxisjahr muss geschaffen werden; die Fachkräfteverordnung muss bleiben, da der Erzieherberuf sehr wichtig und ausbildungsintensiv ist und die Überlegung einer zweijährigen Grundausbildung mit anschließender Spezialisierung ist wünschenswert. "Der Bildungsplan," so Gießler, "ist zu unkonkret und umfangreich und mit den baulichen und personaltechnischen Gegebenheiten nicht vereinbar und zu realitätsfern." "Ich fordere eine Anpassung des Bildungsplanes an die realen baulichen, personellen und fachlichen Gegebenheiten und die Angeforderte Leistungen sollten durch Einrechnung in Arbeitszeiten bedacht werden." so der SPD Landtagskandidat. Auch das Letztes Kita Jahr vor der Schule sollte wieder verbindlich sein. Desweiteren fordert er eine kostenlose Mittagsversorgung in allen Kitas und Krippen für eine soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Ein weiteres großes und wichtiges Thema, dessen sich die Bundesregierung schon angenommen hat ist die Rente mit 63: Nach 45 Beitragsjahren ist wichtig und notwendig für den arbeitsintensiven Beruf des Erziehers, in Rente gehen zu können, ohne Abschläge. Wichtig ist aber, dass notwendige Fachkräfte zur Kompensation vorhanden sind. Schlussendlich sagt Gießler, das "Eine umfassende Reform des Kitasektors durch den Landtag beschlossen werden muss. Neben der Anpassung des Personalschlüssels und der Förderung des Erzieherberufes, müssen Anreize für die Ausbildung und den Verbleib in Sachsen geschaffen werden. Kinder sind die Zukunft des Freistaates Sachsen, darum müssen die Prioritäten in Haushalt und Politik im Kreis- / und Landtag neu überdacht und angepasst werden. Bildung fängt nicht in der 1. Klasse an, sondern beginnt mit der Geburt und muss dadurch ständig vom Staat gefördert und begünstigt werden. Kinder sind unsere Zukunft und sie bedürfen unserer Achtung, Wertschätzung sowie Unterstützung ohne Ausnahmen und Einschränkungen. Bei diesem Thema sollte die Professionalität der Parteien im Vordergrund stehen und nicht der Wettbewerb.

 
 

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